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» PostScript      » PDF


Es gibt verschiedene Möglichkeiten, in welcher Form Sie Ihre Daten an uns übergeben können:
- als PostScript-, PDF-, EPS- oder als offene Dateien.
Wir empfehlen Ihnen die Erstellung von PDF-Dokumenten.

Bitte informieren Sie sich hier über Vor- und Nachteile sowie über die speziellen Anforderungen der verschiedenen Dateiformate.



PostScript-Druckdateien (.prn oder .ps)
Bei der Belichtung aus offenen Dateien kommt es immer wieder zu Belichtungsproblemen, von vergessenen Schriften über fehlende verknüpfte Bilder bis hin zu Umbruchänderungen. Um derartige Fehlerquellen auszuschließen, empfehlen wir Ihnen die Erzeugung von PostScript-Dateien. PostScript fasst alle Elemente Ihres Layouts in einer Datei zusammen, die von uns dann direkt belichtet werden kann. Sie sparen dadurch zusätzliche Kosten für Bearbeitungszeiten, übernehmen allerdings auch mehr Verantwortung, da wir eventuelle Fehler in PostScript-Dateien nicht mehr korrigieren können. Die Lieferung von Postscript-Druckdateien ist nur zu empfehlen, wenn die Dateien nicht mehr nachbearbeitet oder geändert werden sollen.

Folgendes sollten Sie bei der Erstellung von PostScript-Dateien beachten: Sie benötigen den Druckertreiber unseres Belichters, den Sie sich in unserem
Downloadbereich herunterladen können. Alternativ können Sie den Druckertreiber »Acrobat Distiller« oder den in Windows (98/2000) mitgelieferten Linotronic oder Agfa Druckertreiber verwenden.
Informieren Sie sich telefonisch bei uns über die Einstellungen für Rasterweite, Filmbreite, Auflösung, Ausgabe, Farbseparationseinstellungen etc.



PDF-Dokumente
PDF steht für »Portable-Document-Format« und wurde wie PostScript von der Firma Adobe entwickelt. PDF ist dem zugrunde liegenden Modell PostScript sehr ähnlich, und kann als dessen Erweiterung verstanden werden. PDF-Dokumente haben gegenüber PostScript-Dateien allerdings den Vorteil, dass sie im Adobe Acrobat geöffnet und entweder direkt am Bildschirm oder anhand eines Ausdruckes auf Fehler überprüft werden können. Sie sind zudem deutlich kleiner als PostScript-Dateien, was eine schnellere Datenübertragung ermöglicht.

Viele Layoutprogramme bieten die Möglichkeit, Ihre Datei direkt als PDF-Dokument abzuspeichern. Der sicherste Weg ist jedoch die Verwendung des Adobe Acrobat Distiller zur Umwandlung von PostScript-Dateien in PDF-Dokumente.
Von fehlerhaften PostScript-Dateien kann kein PDF erzeugt werden. Dies bringt den Vorteil, dass Fehler entdeckt werden können, die sonst erst bei der Belichtung auffallen und eventuell zu Fehlbelichtungen führen würden.
PDF ist auf dem Weg zum neuen Standard in der Druckindustrie zu werden, und auch wir empfehlen unseren Kunden ausdrücklich die Anschaffung des Adobe-Acrobat-Softwarepakets.

Bei der Erstellung von PDF-Dokumenten im Acrobat Distiller müssen Sie lediglich darauf achten, die Auflösung auf 2400 dpi sowie den Komprimierungsfaktor für Farb- und Graustufen-Bitmap-Bilder auf 350 dpi und für Schwarz-Weiß-Bitmaps auf 1200 dpi einzustellen (unter dem Format »Press Optimized« in der Regel schon vorhanden). Die Schriften müssen immer mit eingebettet werden!


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