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Auflösung »
Farbmodus »
Beschnitt
Bilder und Grafiken
Das Druckergebnis wird wesentlich von der Qualität und
Beschaffenheit Ihrer Daten bestimmt. Wenn Sie auf Ihrem Tintenstrahl-
oder Laserdrucker ein gutes Ergebnis erzielen, verspricht
dies nicht zwangsläufig auch ein gutes Druckergebnis
– denn: um so höher die Auflösung im Druck,
desto mehr kommen auch die Schwächen der Daten zum Vorschein.
Um ein ansprechendes Ergebnis zu erzielen, sollten Sie daher
folgende Richtlinien beachten:
Auflösung beim
Scannen von Graustufen-
oder Farbbildern
Hier gilt die Faustregel »So
viel wie nötig, so wenig wie möglich«. Ein
Bild sollte genügend Information enthalten, um in guter
Qualität gedruckt werden zu können, jedoch nicht
unnötig viel Datenmenge enthalten. Als Maß für
die richtige Scanauflösung dient die Rasterweite des
Endprodukts, die in Linien pro Zentimeter (oder umgerechnet
in lines per inch / lpi *) angegeben wird.
Als Faustregel
für die Ermittlung zur Scanauflösung gilt
dann:
Scanauflösung (dpi) = Rasterweite (lpi) x Skalierungsfaktor
x 2 (Qualitätsfaktor) Also: 350 dpi = 175 lpi x 1 x
2
Im Zeitungsdruck
wird in der Regel eine Rasterweite von 34 bis 40 Linien
pro Zentimeter verwendet (87 bis 100 lpi). Bei Verwendung
des Bildes in Original größe ergibt sich eine
Scanauflösung von 175 bis
200 dpi.
Produkte wie Flyer oder Zeitschriften
werden in der Regel im
60er-Raster gedruckt (150
lpi). Als Scanauflösung ergibt sich
(bei Verwendung des Bildes in Originalgröße)
also ein Wert von
300 dpi.
* Zentimeter x 2,54 = Inch
Auflösung beim Scannen
von Strichabbildungen
Strichabbildungen sind Abbildungen ohne Graustufen / Halbtöne.
Sie müssen mit höherer Auflösung gescannt
werden. Wir empfehlen bei Verwendung des Bildes in Originalgröße
eine Auflösung von 1200 dpi. Verwenden Sie bitte den
Modus »Bitmap«. Als Speicherformat empfehlen
wir generell das TIF-Format.
Farbmodus
Bei den gelieferten Daten müssen alle Farben als Vierfarb-Prozeßfarben
(CMYK-Modus) angelegt werden! Farbbilder und
-grafiken, die Sie im RGB-Modus angelegt haben, sind für
den Druck nicht verwendbar und müssen von uns konvertiert
werden, was mit zusätzlichen Bearbeitungskosten für
Sie verbunden wäre. Wenn Sie Graustufen-Bilder verwenden
achten Sie bitte darauf, dass diese auch im Graustufen-Modus
abgespeichert sind! Schwarz-Weiß-Grafiken müssen
im Modus »Bitmap« abgespeichert werden!
Beschnitt
Bilder, Hintergründe und / oder Zeichnungselemente,
die bis an den Rand des Papierformats reichen, müssen
mit 3 mm Beschnitt versehen werden. Das heißt, dass
diese Bildelemente 3 mm über das eigentliche Seitenformat
hinausgehen müssen. Hierdurch werden weiße Blitzkanten
vermieden, die sonst beim Formatzuschneiden entstehen können.
Bitte beachten Sie, dass bei gefalzten Produkten (z.B. bei
einer Broschüre) zum Bund hin kein Beschnitt ist!


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